Die Fachgruppe Connected Games im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat zwei Arbeitskreise zu den Themen Marktforschung und eGame Advertising gegründet.
Die Fachgruppe Connected Games im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat zwei Arbeitskreise zu den Themen Marktforschung und eGame Advertising gegründet. Auf der letzten Sitzung wurden Matthias Lehmann und Thomas Mader für den Arbeitskreis Marktforschung sowie Thomas Brasch und Carsten Szameitat für den Arbeitskreis eGame Advertising als Leiter gewählt.
Der Arbeitskreis Marktforschung hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Markttransparenz für die Werbetreibende Industrie zu schaffen. Gleichzeitig sollen Zielgruppen erweitert werden - hier ist sowohl soziodemografisch als auch psychografisch noch deutliches Potential vorhanden.
“Dem deutschen Online-Spiele-Markt fehlen nach wie vor ausreichend valide Kennzahlen. Es wird darauf ankommen, wesentliche Eckpfeiler mit den relevanten Marktteilnehmern zu erarbeiten”, so der neue Arbeitskreisleiter Marktforschung Matthias Lehmann. “Der Arbeitskreis Marktforschung der Fachgruppe Connected Games im BVDW befasst sich zeitnah mit Marktkennzahlen und allgemeingültigen Definitionen von Spielen. Auf dieser Basis kann es gelingen, Vergleichbarkeit im Markt zu schaffen”, ergänzt Thomas Mader.
Aufbauend auf der jüngst von der Fachgruppe Connected Games herausgegebenen Broschüre eGame Advertising konzentriert sich der Arbeitskreis eGame Advertising darauf, eine verbesserte Orientierung für Werbetreibende und Vermarkter bereit zu stellen.
“Die BVDW-Broschüre eGame Advertising ist ein erster Schritt, um die Akzeptanz des Entertainmentformats Games als gleichwertigen Werbekanal im Marketingmix zu festigen. Online-Games sind quasi ein sich selbst segmentierendes Entertainmentformat. Für Marketer war es daher noch nie so einfach, hoch involvierte Zielgruppen ohne große Streuverluste zu erreichen”, sagt Thomas Brasch, Arbeitskreisleiter eGame Advertising. “Die Werbewirkung von In-Game Advertising und speziell die unterschiedliche Platzierung von Werbung in Games wurde bislang nur unzureichend analysiert und belegt. Der Arbeitskreis eGame Advertising im BVDW nimmt sich genau dieser Frage an und schafft im Bereich der Online- und Browserspiele Planbarkeit für Marken und Agenturen”, so Carsten Szameitat.
Weitere Informationen zur Fachgruppe Connected Games sowie die Broschüre eGame Advertising sind erhältlich unter www.bvdw.org.
Gemäß einer Studie der University of Delaware verbringen weibliche Gamer im Schnitt täglich mehr Zeit mit dem Videospielen als Männer. Zwar verzeichnen so genannte Massive Multiplayer Games wie World of Warcraft oder EverQuest insgesamt noch immer mehr männliche Nutzer. Doch jene Frauen, die spielen, geben sich dem Hobby exzessiver hin als die männlichen User. Die Studie unter der Leitung des Wissenschaftlers Scott Caplan räumt generell mit Klischees zum Thema Gaming auf. So zeigte sich im Zuge der Untersuchung auch, dass Videospiel-Nutzer keineswegs übergewichtig, sondern gesünder als der Durchschnitt sind und dass das Gaming zunehmend zu einer sozialen Aktivität wird. Mehr zur Studie bei derStandard.at.
Der kürzlich zwischen Massive Inc. und Activision-Blizzard abgeschlossene Deal umfasse 18 Spiele, u. a. Guitar Hero: World Tour, James Bond: Ein Quantum Trost und die Tony Hawk-Serie.
Paul Sams, Vorstandssprecher von Blizzard Entertainment, zu der Kooperation: “Wir stellen sicher, Werbung ausschließlich in sinnstiftende Kontexte und Umgebungen einzubinden. [...] Massive respektiert unseren Standpunkt, In-Game-Advertising nur dann zu realisieren, wenn negative Einflüsse auf die Spielatmosphäre ausgeschlossen sind.”
Red Bull hat bereits viel Erfahrung mit In-Game-Advertising - und so ist es nicht verwunderlich, dass sie als erster Werbepartner bei der virtuellen Welt “Playstation Home” mit dabei sind. Es wird eine eigene Red-Bull-Insel mit Mini-Games geben.
Ende des Monats soll die öffentliche Testphase für “Playstation Home” beginnen. John Beasley, der Marketing Manager von Red Bull UK: “Home” sei eine Möglichkeit, unvergessliche und reichhaltige Inhalte zu schaffen. Mit diesen Inhalten wolle Red Bull, wie auch in der realen Welt, den Menschen die Interaktion mit der Marke ermöglichen und für ein Erlebnis sorgen. Für Marken sei “Home” ein gutes Umfeld, einen ersten Schritt in Richtung Gaming-Branche zu unternehmen.
Ein Zugang zu “Playstation Home” ist nur mit Hilfe der entsprechenden Spielkonsole möglich. Ob die “Spieler” sich aber für virtuelle Welten interessieren, oder ob das eine andere Zielgruppe ist, wird sich zeigen. Außerfrage wird die hohe grafische Qualität der Plattform stehen.
Mit Platzierungen des ABARTH Grande Punto in Rennspielen wie “Need for Speed – Undercover” und “Race Driver: GRID” soll der Wagen rennsportinteressierten Männern ab Mitte Dezember 2008 näher gebracht werden. “Der ABARTH Grande Punto ist ein sportliches Automobil, das mit seinem Design und dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem junge und sportlich ambitionierte Fahrer anspricht. Diese überwiegend männliche Zielgruppe zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig ist extrem heterogen und mit traditionellen Werbemaßnahmen nur sehr schwer zu erreichen. Wir haben uns daher für eine dynamische In-Game-Kampagne entschieden, die es uns ermöglicht, die Zielgruppe treffsicher und themenbezogen anzusprechen”, so Marc Nabinger, Geschäftsführer von Xenion Interactive - der für die Kampagne zuständigen Online-Marketing-Agentur aus Hamburg.
Die Schaltungen kamen durch eine Kooperation von FIAT Deutschland mit dem In-Game-Advertising-Netzwerk IGA Worldwide zu stande. IGA Worldwide hat mit Codemasters, Atari und Eden Games, SimBin und EA Vereinbarungen abgeschlossen, um Platzierungen in den jeweiligen Rennspielen zu ermöglichen.