Monthly Archive for February, 2008

7. und 8. April: Munich Gaming - Fachkongress

Das Thema Games ist nach Jahren der Ignoranz auch in München angekommen. Anfang April können sich Lehrer, Eltern, Schüler und alle anderen Interessierten über Unterhaltungsspiele, Lernspiele und Endgeräte informieren.
In diesem Rahmen organisieren die Medientage München einen Fachkongress. Vorträge und Diskussionen widmen sich der Entwicklung der Branche, dem Thema Bildung und Jugendschutz sowie die Konsequenzen für Medien und Marketing.
An dieser Stelle sei besonders auf eine Veranstaltung am 7.04.08 hingewiesen. Die Forschungsinitiative “Zukunft Digital” und IGA Worldwide präsentieren exklusiv erste Ergebnisse einer Werbewirkungsstudie über Außenwerbung in der Realität und in der Virtualität.
http://www.munich-gaming.com

Lokalisten: Mädchen und Jungs einer Meinung

“Lokalisten ist scheiße” sagen inzwischen knapp 54.000 Mitglieder der Social Networking-Plattform - unabhängig ob Junge oder Mädchen. In knapp einer Woche ist die Gruppe um über 20.000 Nutzer gewachsen.
Die nächst größere Gruppe zählt ca. 20.000 Mitglieder und verkauft Fashion, Lifestyle und Hightech-Produkte. Rund 17.000 - eher männlich - sind bekennende München-Fans.
Die jungen Kritiker sind inzwischen sehr gespannt, ob der Betreiber auf ihren Protest noch reagieren wird. Oder hat er das nicht nötig?

Lokalisten - Wieviel Macht hat der User?

Die Kommunikationsplattform Lokalisten zählt nach eigenen Angaben über 1,5 Millionen Mitglieder. Die überwiegend jugendliche Klientel stellt Profile ein, nimmt Kontakt mit Freunden und interessanten Menschen auf und bildet Gruppen - wie im richtigen Leben.
Wochenlang hat der Betreiber den Relaunch der Website mit vielen neuen Features angekündigt und den Countdown auf die Faschingszeit gelegt. Das Ergebnis ist eher unerwartet: Die Mitglieder zeigen sich äußerst undankbar.
In wenigen Tagen haben sich über 31.000 Mitglieder in einer Gruppe namens “Lokalisten sieht scheiße aus” zusammengeschlossen, mit dem Ziel den Relaunch wenigstens teilweise rückgängig zu machen. Das Involvement der Mitglieder ist sehr hoch. Wie der Betreiber reagieren wird.
Im Fall Scrabulous scheinen die Rechte-Inhaber auf Konfrontation zu verzichten. Die Scrabble-Gruppe zählt zwar nur knapp 40.000 Mitglieder. Aber in der Fan-Gruppe “Save Scrabulous” sind bereits knapp 56.000 Mitglieder gemeldet. Reicht dieses Involvement, damit Spielehersteller auf Lizenzeinnahmen verzichtet?